EGBA fordert gesetzliche Reformen in Österreich
EGBA drängt Österreich zur Einführung eines Multi-Lizenzierungssystems für iGaming
Die European Gaming & Betting Association (EGBA) hat die österreichische Regierung aufgefordert, ihre iGaming-Vorschriften zu reformieren und ein Multi-Lizenzierungssystem einzuführen. Diese Änderung würde den iGaming-Markt Österreichs für mehr Anbieter öffnen, das derzeitige Monopolsystem ersetzen und das Land mit den meisten anderen EU-Mitgliedsstaaten in Einklang bringen.
Österreich gehört zusammen mit Polen zu den einzigen beiden EU-Staaten, die iGaming weiterhin auf ein Monopol beschränken. Die EGBA kritisiert diesen Ansatz als veraltet und verweist auf einen wachsenden Schwarzmarkt, auf dem Tausende österreichische Spieler auf unregulierten und illegalen Plattformen spielen.
Der Österreichische Verband für Wetten und Glücksspiel (OVWG) schätzt, dass die Einführung eines Multi-Lizenzierungssystems bis 2030 zusätzliche Steuereinnahmen von bis zu 1 Milliarde Euro (1,04 Milliarden US-Dollar) generieren könnte.Maarten Haijer, Generalsekretär der EGBA, erklärte:
„Die Beweise aus ganz Europa sind klar und überzeugend: Multi-Lizenzierung funktioniert. Sie bringt Glücksspielaktivitäten in den regulierten Markt, schützt Verbraucher und generiert erhebliche Steuereinnahmen.“